Teil 3 : Die etwas andere Messe

… und schon wieder geht es nach Frankfurt, dieses Mal ist die Buchmesse dran. Als angehender Buchautor sind ein paar Infos über neueste Trends und Entwicklungen in der Buch-Branche sehr sinnvoll. Diesmal kommen wir zu spät von meiner Wohnung weg und geraten in einen nervigen Stau. Die letzten 20 Kilometer vor der Abfahrt haben wir zähflüssigen Verkehr, danach läuft es wie am Schnürchen. Ich schaffe es tatsächlich, meinen Assistenten auf den richtigen Weg zu lotsen und bin mächtig stolz, das auf Anhieb zu schaffen. Zum Glück ist auch noch einer meiner Stammparkplätze frei. Das schauerliche nassgraue Nieselwetter bringt uns dazu, so schnell wie möglich die „Haupt-Messeader“ zu überqueren, um ins Trockene zu gelangen. Obwohl es schon nach 10:00 Uhr ist, bleibt der typische Messeansturm bislang aus. Mein Kumpel und Rollstuhlfahrer Oli ist mit der Bahn angereist und findet uns relativ schnell. Hier auf der untersten Ebene der Halle 4 finden wir keinen Stand, der uns jetzt besonders anziehen würde und wir fahren eine Ebene höher. Wir sehen den einen oder anderen interessanten Stand und mir springen ein paar schöne Buchcover ins Auge. Leider ist es für mich etwas schwierig, da ich die Bücher nicht einfach in die Hand nehmen und durchblättern kann.

© Frankfurter Buchmesse/Alexander Heimann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir fahren an einer Autorenlesung vorbei, die ich ziemlich langweilig finde und bei mir sofort den Vorsatz auslöst, einmal eine fetzigere und ausdrucksstärkere Lesung für mein Buch abzuhalten. Dann endlich ein Verlagsstand, der mein Interesse anzieht: Der Verlag wirbt speziell um Neuautoren und ich lasse mir kurz deren Konzept erklären. Nur wenige Stände weiter sehe ich plötzlich Bücher mit dem Namen eines mir bekannten Autors, den ich etwas näher kenne. Er hat mich unlängst über die Frage, ob nun der Vertrieb über einen Verlag oder Self-Publishing für mich sinnvoller sei, beraten. Es wird angekündigt, dass er um 14:00 Uhr am Stand ist, aber ich schaffe es leider nicht, zu dieser Zeit dort zu sein.

Lesezelt mit ganz vielen Fans © Frankfurter Buchmesse/Alexander Heimann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit einer anderen Bekannten mache ich per WhatsApp aus, dass wir uns gleich ein Stockwerk höher bei Springer treffen. Sie arbeitet bei dieser Firma und kann mir eventuell einen Kontakt für ein Praktikum herstellen. Um Missverständnissen vorzubeugen: Es handelt sich nicht um Axel Springer, sondern um den wesentlich seriöseren und wissenschaftlich orientierten Springer-Verlag, der auch in Heidelberg ansässig ist. In der obersten Etage bei den Wissenschaftsverlagen wird es ziemlich voll und die Besucher strömen in Scharen. Meine Bekannte findet mich vor lauter Menschen erst mal nicht. Nachdem wir uns gefunden haben, wechseln wir aber schon bald die Halle, da die vielen wissenschaftlichen Themen und Fachbücher sehr schnell langweilig werden. Wir fahren zielstrebig zum Aufzug, um nach unten zu fahren. Zum Glück müssen wir nicht ganz nach unten, sondern können auf der Zwischenebene trocken die Halle wechseln. Das geht sogar relativ unkompliziert, was ich mir für die IAA merken muss. Von oben zeige ich meinem Assistenten den Eingang zur Sanitätsstation. Dann geht die Fahrt im dichten Menschenstrom weiter…

Meine persönliche E-rkenntnis des Tages: Eine Buchmesse ist lange nicht so von Emotionen geprägt wie eine Automesse.

Die E-Gebrauchsregel des Tages: Immer schön die IAA zum Vorbild nehmen, dann kann nichts schiefgehen.

Teil 2 : Autos, Autos und eine Portion Inklusion

Vor ein paar Jahren kam es bei größeren Menschenansammlungen auf der IAA nicht selten vor, dass einem als E-Rollstuhlfahrer rempelnde Menschen begegnet sind, die einen übersehen oder solche, die sich unbeabsichtigt mitten ins Sichtfeld des Ausstellungsobjekts gestellt haben, das man gerade sehen will. Im Laufe der Jahre haben ich und mein Vater bemerkt, dass sich das Verhalten und die Hilfsbereitschaft gegenüber Rollstuhlfahrern bzw. Menschen mit Behinderung auf der Messe positiv verändert haben. Die Besucher sind viel sensibler geworden. Wenn etwa jemand bemerkt, dass er/sie mir die Sicht auf ein Ausstellungstück versperrt, geht er/sie sofort zur Seite. Natürlich übertreiben es die Leute gelegentlich auch, indem sie versuchen, sich fluchtartig in Luft aufzulösen, sobald sie einen E-Rollstuhlfahrer sehen. Sie könnten ja problemlos überfahren werden…

Wir verlassen gerade Halle 3, als mir mein Papa grinsend erzählt, dass ihn beim Rausgehen ein US-Amerikaner mit den Worten angesprochen hat: „Please take care for the wheelchair driver next to you, he wants to drive through the door .“ Wir müssen natürlich herzhaft lachen, aber der gute Mann konnte ja nicht ahnen, dass ich zu meinem Papa gehöre. Dasselbe Schauspiel wiederholt sich noch zweimal auf Deutsch, als Messebesucher meinen Papa und Assistenten ansprechen und diese auffordern, doch bitte für mich auf die Seite zu gehen. Die höhere Sensibilität und das Verständnis für „handicaped people“ gilt übrigens nicht nur für Messebesucher, sondern auch für Messemitarbeiter. Da die Sonne scheint und wir Hunger bekommen, halten wir an der ersten Currywurst-Bude sofort an. Dummerweise haben wir kein Messer dabei, um mir die Wurst kleinzuschneiden. So habe ich keine Chance, mein Menü zu essen, da ich den Mund nicht weit genug öffnen kann. Mein Vater frägt am Verkaufsstand nach einem Messer und kommt mit dem größten Schlachter-Messer ever wieder zurück. Ich könnte mich totlachen, finde die Aktion aber klasse! Die nette Verkäuferin handelt total unkonventionell und gibt uns ihr einziges Messer. Da gehörte schon eine große Portion Vertrauen dazu – es wäre viel einfacher für sie gewesen, wenn sie sich hinter ihren Vorschriften versteckt hätte.

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An dieser Stelle muss ich einfach die witzige Anekdote mit Daimler-Boss Dieter Zetzsche vor zwei Jahren erzählen. Es passt perfekt zum erhöhten Stellenwert von Menschen mit Behinderung bei den Messemitarbeitern. Wir fuhren durch die Mercedes-Halle und an einer Stelle gab es einen separaten Durchgang für Rollstuhlfahrer, den ich auch passiert habe. Wenige Augenblicke später tauchte plötzlich Zetzsche auf und war gerade dabei, den Rollstuhldurchgang zu durchqueren. Er hatte aber nicht mit einer engagierten Mitarbeiterin gerechnet, die auf ihn zustürzte und ihn wild gestikulierend davon abhielt, weiterzulaufen. Sie erklärte ihm, dass dieser Durchgang speziell für Rollstuhlfahrer sei. Wenige Meter daneben konnten ich und mein Vater uns das Grinsen nicht verkneifen. Dann kam ein anderer Mitarbeiter ziemlich hektisch herbeigeeilt und flüsterte seiner Kollegin etwas ins Ohr. Diese lief auf der Stelle puderrot an und öffnete dem Vorstandschef unverzüglich den Durchgang. Sie hatte einfach keine Ahnung, dass sie den obersten Boss vor sich hatte. Natürlich mussten wir sofort loslachen! Aber im Endeffekt gelten für einen Vorstandschef die gleichen Regeln wie für jeden anderen Menschen auch.

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Abgesenkte Bordsteine inklusive: nicht nur die Messebesucher geben ihr Bestes, auch die Barrieren halten sich in Grenzen.

Aber zurück in die Gegenwart: Nach unserem Imbiss bin ich ziemlich fertig und bekomme zu allem Überfluss noch starke Kopfschmerzen. Ich gebe das Signal, dass ich mich nun hinlegen und ausruhen muss. Das heißt erst einmal suchen, weil die Sanitätsstation, in der ich mich ausruhen kann, scheinbar umgezogen ist. Zum Glück geht jemand ans Telefon, als wir die entsprechende Nummer wählen. Die Station befindet sich nun am anderen Ende der Messehalle 4, ist neu renoviert und sieht ziemlich modern aus. Allerdings gibt es nur zwei etwas härtere Liegen, von denen der Sanitäter – wie er uns erzählt – regelmäßig Kreuzschmerzen nach seinem Nachtdienst bekommt. Er ist ziemlich nett und würde uns wohl gleich fünf Decken zur Unterpolsterung bringen, wenn wir nur wollen. Ich kann mich zum Glück ganz gut erholen. Das gilt genauso für meinen Rollstuhl, der sich die nötige Energie von der Steckdose wieder holt. In der Vergangenheit habe ich es tatsächlich zwei- oder dreimal geschafft, meinen Akku komplett leerzufahren. Da blieb uns nichts anderes übrig, als die sogenannte „ViaMobile“ zu benutzen, im Prinzip nichts anderes wie eine Rolltreppe ohne Treppe 🙂 Damit sind die verschiedenen Messehallen verbunden. Allerdings ist der Zugang zur „ViaMobile“ nicht ganz unkompliziert, da man oft die Etage wechseln muss und auch die Aufzüge nicht immer auf Anhieb findet.

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Spasic geht die Welt zugrunde: Bei Opel ist alles auf Hochglanz poliert.

Und bei schönem Wetter ist es auch ganz angenehm, die Wege auf dem Außengelände zurückzulegen. Heute nervt mich aber mein Rollstuhl total, da er auf dem etwas unebenen Messegelände ziemlich stark schwankt. Ich würde mir am liebsten auf der Stelle einen Neuen bestellen. Die Folgen der Wackelei quälen mich schon ein paar Jahre. Die Problematik äußert sich so, dass Ruckler bzw. seitliche Bewegungen meine Sitzposition sehr leicht negativ verändern und meine rechte Hand verrutscht, die den Steuerknüppel bedient. Eher ungünstig, wenn es wie bei mir auf jeden Millimeter ankommt. Den Spaß lasse ich mir trotzdem nicht nehmen und schaue mir mit meinen Begleitern noch drei weitere Hallen an. Danach geht’s zurück zum Parkplatz und tatsächlich ohne Stau wieder nach Heidelberg – unglaublich aber wahr!!

Meine persönliche E-rkenntnis des Tages: Die Automesse ist hinsichtlich praxisorientierter Inklusion eine Veranstaltung mit Vorbildcharakter.

Die E-Gebrauchsregel des Tages: Vorsicht, das ist kein unverschämter Messebesucher, sondern nur der Begleiter eines Rollstuhlfahrers.

Einmal IAA – immer IAA!

Es ist mein sage und schreibe 11. Besuch bei der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA), die alle zwei Jahre in Frankfurt stattfindet. Als zehnjähriger Junge habe ich diese Tradition mit meinem Vater begonnen, seither gehört der Besuch auf der IAA zum Freizeit-Pflichtprogramm. Die Begeisterung für Autos entwickelte ich schon als kleiner Knirps, was ja eigentlich kein Wunder ist, wenn der Papa bei Mercedes arbeitet und man in der Nähe von Stuttgart wohnt. Sogar die Schule musste für dieses Event ausfallen, was mir früher besonders gut gefallen hat. Es käme also einem Verrat gleich, wenn ich die IAA nicht besuchen würde. Zumal ich als Rollstuhlfahrer den Luxus eines kostenlosen Eintritts habe, Gleiches gilt für meinen Begleiter. Wir fahren seit jeher an den Fachbesuchertagen zur IAA, da der Besucherandrang dann wegen der höheren Preise noch erträglich ist. Das erste Mal in 11 Jahren schaffen wir es, schon um sagenhafte 8:10 Uhr auf dem Messegelände zu sein. Wir können unser Glück kaum fassen, denn einerseits ist der Stau bei einer morgendlichen Fahrt nach Frankfurt quasi vorprogrammiert und der Weg zum Messetor Nord nicht unbedingt problemlos zu finden. Rollstuhlfahrer und andere Menschen mit Behinderung haben den Vorteil, direkt aufs Gelände fahren zu dürfen. Das Ganze läuft ziemlich unbürokratisch ab, ich muss lediglich dem freundlichen und gut erreichbaren „Barrierefrei-Team“ die Kopie meines Behindertenausweises zuschicken. Ich habe zwar die Einfahrerlaubnis fürs Messegelände, aber die richtige Einfahrt zu finden steht noch einmal auf einem ganz anderen Blatt. Es ist keine ganz einfache Aufgabe, denn die Autofahrer werden alle zum offiziellen Messeparkplatz geleitet, der ein gutes Stück weit von der Messe weg ist. Da hilft einem das Navigationsgerät irgendwann nicht mehr weiter, aber auch dieses Mal schaffen wir es, aufs Gelände zu kommen. Wie mein Vater treffend feststellt, „kommen wir gefühlt jedes Mal an einer anderen Stelle aufs Gelände…“ Zum Glück können wir darüber amüsiert schmunzeln, denn nach kurzer Suche finden wir gleich unseren Stammparkplatz.

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Eine Extra-Portion Motivation: Die Mitarbeiter der Mercedes-Halle werden für den langen Messetag eingeschworen!

Für diesen Messebesuch habe ich meinen Assistenten Flo, dessen eigentlicher Beruf professioneller Fotograf ist, eingeteilt. Dies hat gleich mehrere Vorteile: Zum einen macht es zu dritt mehr Spaß, zweitens gestaltet sich der Messetag für mich und meinen Papa durch die zusätzliche Unterstützung entspannter und drittens hält Flo die „Begegnung zwischen Automobil und E-Rollstuhl“ auf geniale Art und Weise fotografisch fest. Im Übrigen ist es kein Thema, eine zweite Begleitperson mit auf die Messe zu nehmen. Was im Zuge der allgemeinen Rücksichtnahme und des inklusiven Geists, der mittlerweile weht, auch nicht weiter verwundert.

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Freie Fahrt: Vor dem offiziellen Publikumseinlass macht die IAA am meisten Spaß!!

Von unserem Parkplatz aus geht es immer zuerst ein paar 100 m Richtung Messeturm direkt in die Mercedes-Halle. Dieses Mal schaffen wir es tatsächlich, eine halbe Stunde vor offiziellem Publikumseinlass dort zu sein. Wir steuern sofort auf einen Mitarbeiter des Messestandes zu und wollen wissen, ob wir jetzt schon mit dem Aufzug in die oberste Etage fahren können. Von dort geht es etagenweise wieder nach unten. Der Mann gibt uns die Info, dass der Aufzug zuerst in 15-20 Minuten betriebsbereit sei. Nur wenige Augenblicke später kommt ein anderer Mitarbeiter auf uns zu und frägt, ob er uns den Weg zum Aufzug zeigen soll. Wir schauen uns fast etwas perplex an und müssen grinsen: Es geht doch so Einiges, wenn manche Leute ihren eigenen Ermessensspielraum etwas ausnutzen und mit Augenmaß einsetzen. Auf jeden Fall bin ich dem Mann dankbar, denn es ist wie im Paradies, die Autos ganz für sich alleine zu haben. Abgesehen von der relativ großen Menschenmenge ist die Automesse für E-Rollstuhlfahrer ohnehin ein Eldorado, da sie auf topfebener Strecke draußen und in den Hallen Gas geben können.

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The Show must go on: Immer was geboten, die Premium-Hersteller lassen sich nicht lumpen!

Gegen 9:30 Uhr geht der typische Ansturm unausweichlich wieder los… Speziell bei Audi wird es übervoll und ich kann mich kaum mehr drehen. Es ist für Rollstuhlfahrer ein Problem, dass die Autos auf diesem Stand viel zu nah nebeneinander ausgestellt sind. Deshalb bin ich auch einigermaßen froh, als ich draußen bin. Zum Glück wird es bei unserer nächsten Station VW nicht ganz so schlimm.

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Science-Fiction auf der IAA: Da staunt man nicht schlecht!

Meine persönliche E-rkenntnis des Tages: Je früher desto besser – speziell als Rollstuhlfahrer sollte man so früh wie möglich den Automesse-Tag beginnen (und bloß nicht auf die Idee kommen, an einem normalen Publikumstag zu erscheinen)!!

Die E-Gebrauchsregel des Tages: Es ist ein Genuss, wenn Messemitarbeiter unkompliziert, umsichtig und unbürokratisch handeln!

„Mit dem Rollstuhl am Neckar unterwegs“ – Teil 2

Jetzt beginnt der unbefestigte Teil des Weges, der zwar etwas mühsamer zu befahren ist, aber wunderschön idyllisch anmutet ähnlich einer Allee. Für meinen E-Rollstuhl ist der Feldweg mit Kieselsteinen und Grünstreifen in der Mitte kein Problem – eher schon für mich, der ich kräftig durchgeschüttelt werde. Indem ich den Grünstreifen zwischen meine Räder nehme, geht es einigermaßen. Die anderen kommen recht gut hinterher, nur mein Kumpel und Aktiv-Rollstuhlfahrer Chris muss seine Greifräder ganz schön kräftig bearbeiten. Insbesondere die Teilnehmer, die noch nie in einem Schieberollstuhl unterwegs waren, haben Mühe. Immerhin erbarmt sich der eine oder andere Läufer als „Anschub-Unterstützung“. Jedenfalls bekundet die Frau von Hans Stahl ebenfalls, dass es ein spezielles Gefühl sei, den Weg eine Etage weiter unten bewältigen zu müssen. Die spezielle Situation im „Schieberollstuhl“ bestätigt auch ein Kumpel von mir und mein Assistent, der oft mit dem Rad fährt, findet es ziemlich anstrengend, sich ständig mit bloßer Hände-Power fortzubewegen zu müssen.

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Als wir zu der Stelle kommen, wo es etwas waldiger wird, hält es der kleine Radfahrer nicht mehr aus und überholt mich. Das macht ihm sichtlich Spaß. Ich verstehe schon und lasse mich zur Entlastung ein paar Meter von meinem Assistent fahren. Nach der nächsten Kehre erkennen wir Neckarhausen vor uns und biegen scharf links ab, um eine kurze aber knackige Rampe zu erklimmen. Während ich es gerade so alleine schaffe, braucht der eine oder andere Unterstützung. Oben angekommen fahren wir auf dem Gehweg neben der Hauptstraße zwischen den beiden Ortsteilen.

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Immer weiter vorwärts: Wie an der Perlenschnur gezogen.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht an der Bushaltestelle ein genialer Oldtimer, es ist Oldtimer-Treffen im benachbarten Örtchen Ladenburg, wo Carl Benz seine ersten Fahrzeuge zusammenschraubte. Da ist natürlich ein Schnappschuss Pflicht. Nach wenigen Metern geht es leicht rechts ab, näher an den Neckar heran. Jetzt wird es wieder sehr idyllisch, aber geteert, sodass ich endlich mal richtig Gas geben kann. Nur einer kann mithalten und überholt mich natürlich: Mein Kumpel Lars, der etwas mehr PS hat als ich. “Mir kannst du nicht so leicht entwischen“, ruft er mir mit einem breiten Grinsen zu, als er an mir vorbeirauscht. Bevor es über die Straße über den Parkplatz des Schwimmbad zum Hallenbad-Bistro „Azzurro“ geht, warte ich auf die anderen.

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Traumauto: An so einem Fahrzeug kommt kein Auto-Liebhaber vorbei!!

Auf der anderen Straßenseite bekomme ich ein Dauergrinsen: Ich erblicke eine schwarze, wunderschöne S-Klasse von Mercedes. Wenig später sind wir beim Bistro, was für ein Hallenbad-Imbiss ein erstaunlich einladendes Ambiente hat. Ein Teil der Runde verabschiedet sich jetzt, aber wir sind immer noch eine schöne und unterhaltsame Gruppe. Es wird jetzt richtig warm und wir sind froh, mittlerweile unter dem Sonnenschirm zu sitzen und etwas Kühles zu trinken. Aufs Essen müssen wir leider verhältnismäßig lange warten, aber wir unterhalten uns prächtig. Vor allem der stellvertretende VdK-Vorsitzende Achim mit seinen originellen Sprüchen und mein Assistent als professioneller „Wespen-Fänger“ sorgen für eine ungezwungene Stimmung.

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Guten Durst!: Bei diesen Temperaturen ist ein Bistro-Besuch genau das richtige.

Gut gesättigt nehmen wir den Rückweg in Angriff, den wir wesentlich schneller hinter uns bringen. Wir unterhalten uns nebenbei angeregt und nehmen mit unseren Rollstühlen zeitweise die ganze Breite der Straße ein. Urplötzlich kommt von hinten ein Radfahrer ohne zu klingeln angeschossen. Da der Platz zu knapp wird, weicht er auf den Straßenrand aus und der Ast eines Laubbaums trifft ihn mitten ins Gesicht. Wir erschrecken ziemlich, regen uns aber nur kurz über den Raser auf. Unserer guten Laune tut dies sowieso keinen Abbruch, zumal es ohne einen einzigen Zwischenfall ja auch irgendwie etwas langweilig geworden wäre.

Meine persönliche E-rkenntnis des Tages: Ein Hallenbad-Bistro kann richtig cool sein.

Die E-Gebrauchsregel des Tages: Menschen im Rollstuhl fahren tatsächlich auf die Seite für dich, wenn du sie darauf aufmerksam machst!

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Mein Weg – „Mit dem Rollstuhl am Neckar unterwegs“

Heute ist es endlich soweit! Nachdem der erste Versuch meines Weges „Mit dem Rollstuhl am Neckar unterwegs“ regelrecht ins „Wasser gefallen“ war, ist heute das ideale Wetter für mein Vorhaben: Nicht zu kalt und nicht zu heiß! …

Die Frage, warum ich diesen Weg mit anderen zusammen fahre bzw. laufe, ist berechtigt: Im Zuge des Jubiläums meines Wohnortes Edingen-Neckarhausen und dem 40-jährigen Gemeindezusammenschluss beider Ortsteile kam die Idee des Projekts „40 Wege“ auf. Also 40 schöne Wege, die beide Ortsteile verbinden. Als ich davon hörte, kam mir sofort die Idee, einen Weg anzubieten, bei dem Jeder! mitlaufen oder -fahren kann: Rollstuhlfahrer, Senioren, „Läufer“ und Kinder. Natürlich bot es mir auch die Chance, mich einzubringen und etwas Öffentlichkeitsarbeit für mehr Inklusion und meinem Blog zu machen. Als Unterstützer hatte ich bald den VdK-Ortsverband der Stadt im Boot. „Viel besser, als so etwas alleine durchziehen zu müssen“, dachte ich mir.

… etwas Nervosität kann ich an diesem Samstag Morgen kaum verbergen. Als ich und mein Assistent endlich startklar sind, blicke ich hektisch auf die Uhr: Oh Gott, nur noch 10 Minuten bis zum Start, Beeilung ist angesagt! Durchs gekippte Fenster ruft plötzlich ein guter Kumpel herein, dass es jetzt aber langsam Zeit werden würde. Dann klingelt es und ein anderer Kumpel kommt hereinspaziert. Auf meine Bitte hin schnappt er sich einen von zwei Schieberollstühlen, in denen interessierte „Läufer“ den Weg als Rollstuhlfahrer erleben können. Mein Assistent kann es kaum erwarten, endlich mal wieder selbst Rollstuhl zu fahren. Kaum aus der Haustüre draußen, brettert er los, ich schieße mit Vollgas hinterher. Plötzlich macht er aus unerfindlichen Gründen ein Bremsmanöver… jedenfalls so überraschend, dass ich nicht mehr reagieren kann und volle Kanne auf sein linkes Hinterrad drauffahre. Ich lasse einen ziemlich lauten Brüller fahren, komme aber zum Glück mit dem Schrecken davon. Einen Crash mit Folgen schon vor dem eigentlichen Start der Neckartour hätte mir gerade noch gefehlt. Ganz abgesehen von der Peinlichkeit!

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Erfreulich: Ein überraschend großes Teilnehmerfeld freut sich auf den Start

Draußen gebe ich ein recht hohes Tempo vor, mehr als fünf Minuten Verspätung will ich mir nicht leisten, nicht heute! Ich nehme die Abkürzung zum Neckar und fahre dann mit zwei Freunden und meinem Assistent im Schlepptau Richtung Rathaus. Dort haben sich zu meiner Freude schon ein paar Teilnehmer eingefunden, davon ein paar Freunde. Auch eine Assistentin von mir mit ihren zwei kleinen Jungs, der eine im Kinderwagen, der andere mit seinem kleinen BMX-Rädchen. Für ihn ist eine kleine Ausfahrt mit dem Rädchen genau das Richtige. Auch seinen kleineren Bruder hält es nicht die ganze Zeit in seinem Kinderwagen, zwischendurch muss er ein bisschen rennen! Meiner Assistentin war es schon immer wichtig, dass ihre Jungs von klein auf mit Menschen mit Behinderung in Berührung kommen, dass sie es normal finden. Das finde ich klasse und es ist ein wichtiger Aspekt meines Weges.

Vor lauter Aufregung begrüße ich die erfreulich große Runde der „Weg-Teilnehmer“ mehr schlecht als recht. Zum Glück rettet die Reporterin der Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) die Situation und schlägt vor, doch erst einmal ein schönes Foto vom Teilnehmerfeld zu machen. Sehr gute Idee, das lockert die Stimmung nach meinem Empfinden deutlich auf! Dann geht’s los, ich will eigentlich gar nicht als Erster losfahren, aber darum komme ich nicht herum. „Natürlich musst du vorausfahren, wir kennen doch den Weg gar nicht“, macht mein Kumpel mit Rollator deutlich. Also gut, ich setze mich an die Spitze und führe das Feld an. Es klappt erstaunlich gut mit dem „Selbstständig fahren“, was bei mir keine Selbstverständlichkeit ist. Außer dass ich immer mal wieder abbremsen muss. Das bemerkt zwar ein aufmerksamer Teilnehmer und will von meinem Assistenten den Grund wissen. Anscheinend ist die Problematik aber nicht weiter aufgefallen, wie mir mein Kumpel später versichert. Plötzlich kommt die Reporterin nach vornegeprescht, um mir noch ein paar Fragen zu stellen. Ein ganz neues Gefühl, während dem Fahren wurde ich noch nie interviewt.

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Neue Erfahrung: Im Rollstuhl fühlt sich der Weg etwas anders an

Ich fühle mich gut, das Wetter ist super, meine Jacke und mein Heizkasten reichen völlig aus. Da ich von Natur aus ein ziemlich vorsichtiger Mensch bin, habe ich natürlich auch noch das Regencape eingepackt. Mein kleines Gepäcksnetz hinten am Rollstuhl lässt auf eine größere Tour schließen. Aber bei mir sieht es meistens so aus, als würde ich eine Weltreise machen. Hinter mir herrscht gute Stimmung, der kleine Radfahrer ist begeistert bei der Sache und die anderen Teilnehmer unterhalten sich bestens. Es läuft alles wie von allein, auf dem ersten ebenen Abschnitt gebe ich ein paar Meter Vollgas, um dann auf die anderen zu warten. Ein paar Fotos sind angesagt und endlich trauen sich die ersten „Wegbegleiter“, an mir vorbeizuziehen, es geht sowieso immer geradeaus. Jetzt lasse ich mich das erste Mal von meinem Assistenten fahren und genieße das laue Lüftchen. Wenige Meter später erkenne ich den Erfrischungsstand, den die „Grünen“ zur Verfügung stellen. Bald ist das komplette Teilnehmerfeld zusammen beim „Boxenstopp“ und erfrischt sich mit kühlen Getränken, es gibt sogar Sekt. Die Pause kosten wir länger aus wie gedacht. Es herrscht buntes Treiben und alle unterhalten sich angeregt. Ich begrüße noch den einen oder anderen Teilnehmer persönlich und unterhalte mich mit „40 Wege-Projektleiterin“ Conny Mahler, die mit ihrer Familie schon länger in Neckarhausen wohnt. Eine sehr engagierte Bürgerin, deren Idee es war, die schönen Wege rund um unser idyllisches Neckarstädtchen den Bürgern näherzubringen.

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Ausgedehnte Pause: Gute Unterhaltung bei kühlen Getränken

Hans Stahl, langjähriges Gemeinderatsmitglied, berichtet mir über seine Erfahrungen im Schieberollstuhl: „Das ist schon ein spezielles Gefühl, vor allem habe ich gemerkt, wie stark man die Unebenheiten spürt!“ Ich fühle meine eigenen Erfahrungen bestätigt und erkundige mich über neueste Bemühungen der Stadt zur Barrierefreiheit. Da blitzen seine Augen erfreut und er erzählt mir, dass es ihm ein persönliches Anliegen sei, auch die restlichen Hindernisse wie zu hohe Bordsteinkanten noch auszumerzen. Gelder dafür seien vorhanden, für die Verwaltung sei es nur nicht immer einfach zu wissen, wo genau noch Handlungsbedarf bestehe. Dafür freue er sich besonders über Infos aus erster Hand, also von den Bürgern, die solche Maßnahmen hauptsächlich betreffen. Als die Ersten mit den Hufen scharren, besteht kein Zweifel mehr: Ich muss das Signal zur Weiterfahrt geben. Ich bedanke mich noch bei den „Grünen“ und drücke wieder aufs Gaspedal.

Meine persönliche E-rkenntnis des Tages: Es ist eine schöne und nützliche Sache, sich in der eigenen Gemeinde einzubringen, denn der Input wird gebraucht.

Die E-Gebrauchsregel des Tages: Zu einer ausgewogenen inklusiven Gemeinschaft gehören immer zwei: Die nicht-behinderten Menschen und die Menschen mit Behinderung.

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Unterwegs im Ehrenamt – Kontaktpersonen-Schulung Teil drei

Am Morgen danach ist ein letztes Mal zwei Stunden Konzentration gefragt. Zum Ende des Seminars hat jeder 30 Sekunden Zeit dafür, ein Schlusswort zu sprechen. Der grundsätzliche Tenor ist: Uns allen hat es sehr gefallen. Der große abschließende Auftritt bleibt Vitali’s Mutter vorbehalten. Erst ist sie recht zögerlich und will am liebsten gar nichts sagen. Doch dann legt sie los! Nach 30 Sekunden ist sie noch lange nicht am Ende, weshalb Vitali zwangsläufig einschreitet: „Stopp Mama! Redezeit ist vorbei!“ Wir müssen brüllen vor Lachen und sind am Ende des Seminars angelangt!

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Einfach sympathisch: Vitali’s Mutter ist der Knaller 🙂

Auf meinem Hotelzimmer lege ich mich vor der Rückfahrt noch eine Runde ins Bett. Mein Helfer packt alles zusammen, verfrachtet einen Großteil ins Auto und geht dann in Ruhe Mittagessen. Erst danach fahre ich als einzig verbliebener DGM-ler noch in den Speiseraum. Obwohl ich wirklich spät dran bin, lasse ich mir diese Mahlzeit nicht entgehen, denn das Essen ist wie beim letzten Mal einfach klasse!

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Bitte recht freundlich: gute Stimmung beim Gruppenfoto.

Im eigentlichen Speiseraum ist kein Platz mehr und ich muss in den Wintergarten ausweichen. Hier ist gerade ein großes Fest im Gange, eine Konfirmation. Da immer wieder Leute an meinem Tisch vorbeilaufen, nehme ich einen Logenplatz zur Beobachtung der Festgäste ein. Aber eigentlich beobachten sie eher mich. Ich bilde es mir nicht ein, die Gäste verlangsamen an meinem Tisch eindeutig den Schritt. Ist ja auch wirklich spannend, wie mein Helfer mir das Essen in den Mund schaufelt. Vor allem die kleinen Gäste scheinen fasziniert und ihre Reaktion kann ich auch verstehen. Denn es ist ja nicht das Normalste von der Welt, einem beatmeten E-Rollstuhlfahrer bei der Fütterung zuzuschauen. Im Gegenteil finde ich es super gut, wenn sich unsere kleinen Mitmenschen dafür interessieren, wie Menschen mit verschiedenen Behinderungen aussehen und mit welchen Einschränkungen sie zu leben haben. Besonders viel Herzlichkeit strahlt ein Mädchen aus, das mich mit ihrem schönsten Lächeln anschaut.

Meine persönliche E-rkenntnis des Tages: Es zeugt von Souveränität, den neugierigen und interessierten Blick von Mitmenschen auszuhalten.

Die E-Gebrauchsregel des Tages: Ehrlich gemeintes Interesse an Behinderungen ist wichtig und gut.

Unterwegs im Ehrenamt – Kontaktpersonen-Schulung Teil 2

Mein großes Problem ist, dass ich beim Sitzen noch mehr Schmerzen wie gestern habe, aber ein Vortrag geht noch… Er handelt vom Ehrenamt und wie es zu verstehen und auszufüllen ist. „Aber keine Angst“, wirft Herr Ganter sofort ein und bekräftigt: „Es gibt kein „genau so geht es“, sondern für jeden genügend Gestaltungsspielraum. Jeder macht es ein bisschen anders und das ist auch gut so.“ Um gewisse Formalien kommt man allerdings nicht herum, es gibt bestimmte Regeln, die einzuhalten sind. Aber dann geht plötzlich gar nichts mehr, die rote Linie ist für mich überschritten, ich kann nicht mehr! Hals über Kopf und mitten im Vortrag fahre ich in mein Zimmer und lege mich ab. Natürlich ärgere ich mich etwas, dass es ausgerechnet beim Seminar mit dem Sitzen nicht so gut klappt, aber es hilft ja nichts. Das Gespräch mit meinem Helfer und ein weiteres Kapitel in meinem Hörbuch bringen mich auf andere Gedanken. Da die Zeit ziemlich knapp ist, nehme ich das Mittagessen auf dem Zimmer ein und schaue nebenbei, wie es St. Pauli, die Lieblingsmannschaft meines Helfers, nicht gebacken bekommt, einen Vorsprung über die Zeit zu retten.

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Informativ: Wir bekommen einige interessante Vorträge zu hören

Es geht weiter mit einer „Traumreise“, auf der uns der Sozialberater zu uns selbst finden lässt. Ganz langsam liest er uns alle Halbhandlungsschritte vor, die wir umsetzen sollen. Zuerst entspannen wir uns, was mir nicht wirklich gelingt. Danach begeben wir uns auf eine Reise durch unser Leben mit unserer Behinderung, kommen an so mancher Situation vorbei, die wir erlebt haben. Alles schön und gut, aber ich könnte verzweifeln mit meinem Bein und muss mich nach der Kaffeepause schon wieder hinlegen. Ich komme zum Teil Beratung viel zu spät, aber immerhin bin ich beim fiktiven Beratungsgespräch mit dabei. Zwei meiner Kontaktpersonen-Kollegen „dürfen“ die Probe aufs Exempel machen. Der eine soll den anderen wegen einem Problem beraten. Ich finde, die machen das beide richtig gut, trotzdem gibt es danach eine rege Diskussion mit einigen Verbesserungsvorschlägen. Genauso muss es sein! Der zweite Versuch wird dann deutlich besser.

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Small Talk beim Kaffee trinken: Pausen sind immer willkommen!

Dieses Mal fahre ich direkt mit zum Abendessen, zum Glück mit lauter netten DGM-lern. Eine der Teilnehmerinnen frägt gleich nach, ob ich danach noch mit in die Kneipe komme. Das lasse ich mir dieses Mal nicht zweimal sagen. Zuvor mache ich nähere Bekanntschaft mit dem „großen, kasachischen Bären“ Vitali und seiner Mutter. Die zwei sind ein absolut geniales Pärchen, unsere Unterhaltung mit ihnen gestaltet sich ziemlich lustig. Vor allem wenn sie beginnen, über ein bestimmtes Thema zu diskutieren. Ich bin fasziniert, wieviel Geduld Vitali aufbringt, wenn seine Mutter etwas nicht richtig versteht. Er geht echt äußerst lieb mit ihr um, einfach bewundernswert. In der Kneipe wird er richtig redselig und erklärt mir, wieso er in so einem großen E-Rollstuhl mit vergleichsweise riesigen Rädern herumfährt: „Weißt du, ich muss eben auch im Winter bei Schnee zur Arbeit kommen.“

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Gute Unterhaltung: Ziemlich lustig geht’s in der Hotelkneipe „History“ zu.

Mit den anderen Kontaktpersonen, die mit in die Kneipe gekommen sind, wird es ziemlich lustig. Einer von „uns“ gibt eine Geschichte über den „ultimativen Bürokratie-Wahnsinn“ in Deutschland zum Besten. Schön plastisch und unterhaltsam erzählt er uns davon, wie er wegen einem völlig simplen Lenkrad-Knauf nicht weniger als sieben Ämter aufsuchen musste. Obwohl der Knauf wegen nachlassender Muskelkraft zweifellos die Sicherheit beim Autofahren erhöht, nahm unser Kollege große Mühen und Kosten auf sich, um den kleinen Knauf „absegnen“ zu lassen. Natürlich könnte man sich darüber zurecht aufregen, aber an diesem Abend haben wir an dieser Geschichte unsere helle Freude!

Meine persönliche E-rkenntnis des Tages: Schmerzen in den Beinen können echt nervig sein.

Die E-Gebrauchsregel des Tages: Lass dir nie von einem Behörden-Marathon die Laune vermiesen!

Unterwegs im Ehrenamt – Kontaktpersonen-Schulung Teil 1

Ich bin zur Einsteigerschulung für Kontaktpersonen der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke (DGM) eingeladen. Unlängst habe ich die Aufgabe als Kontaktperson bzw. erfahrene Ansprechperson für andere Mitglieder mit Schwerpunkt auf dem Bereich Hilfsmittel übernommen. Kontaktpersonen sind ein elementarer Bestandteil der ehrenamtlichen Arbeit des Selbsthilfevereins. Nachdem ich letztes Jahr mit dem Zug nach Hohenroda (mitten in der ländlichen „Pampa“) bei Fulda gefahren bin, ziehe ich es dieses Mal vor, ganz entspannt mit dem Kleinbus anzureisen. Nach der Ankunft im Hotelpark Hohenroda stoßen wir aber auf ein erstes kleines Problem: Ich hatte ein Zimmer mit getrennten Betten geordert, da ein Großteil meiner Helfer wegen des Geräusches meines Beatmungsgerätes nicht neben mir im Doppelbett schlafen kann. Das gewünschte Zimmer stellt sich vor Ort als zu klein für meine Bedürfnisse heraus. Das Ende vom Lied: Wir werden in zwei getrennten Zimmern untergebracht. Denn völlig unausgeschlafen zu sein, wäre zum einen für meinen Begleiter eine Qual und ich hätte gleich zweimal nichts von ihm. Trotzdem ist es beileibe keine ideale Lösung. Wir machen zwar in der Nacht eine Zeit aus, wann mein Assistent nach mir schaut. Aber wenn ich unvorhergesehen dringend Hilfe brauche, kann ich niemand rufen und bin quasi aufgeschmissen. Obwohl wir äußerst sorgfältig und nach allen Regeln der Kunst alle! denkbaren Steckverbindungen überprüft haben und eigentlich nichts passieren kann, bleibt ein ungutes Gefühl, wenn die Türe zugeht. Ich bin nicht gerade entspannt und brauche deutlich länger, bis ich einschlafe.

150313_15_DGM_076150313_15_DGM_072Der zweite Negativpunkt ist die mangelnde Barrierefreiheit des in die Jahre gekommenen Hotels. Aber die Serviceleute versuchen wirklich alles, um den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. In meinem Fall äußert sich das in Form einer „Betterhöhung“, die zwar ein Provisorium darstellt, meinem großen Helfer den Transfer von mir ins Bett und zurück aber spürbar erleichtert. Außerdem gibt es eine Rampe aus Plastik, welche die Stufe in die Duschkabine deutlich entschärft. Nicht zu vergessen das geniale Essen, gleich zweimal warm am Tag. Besser geht’s nicht für einen passionierten Fleischesser und einen großen, starken und hungrigen Assistenten. Eine schöne Aussicht auf eine unbebaute und leicht geschwungene Landschaft genießen wir überdies.

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Wunderschönes Licht: Die Morgensonne lässt den Hotelpark in neuem Glanz erstrahlen.

Meine Zeitplanung ist zur Abwechslung einmal großzügig und ich habe noch die Möglichkeit, mich auszuruhen. Wenig später geht es mit der Begrüßung los. Bevor ich in den schon vollbesetzten Konferenzraum hineinrolle, schnappe ich zu meiner Erheiterung noch einen Kommentar vom Bundesgeschäftsführer der DGM, Horst Ganter, auf: „Echt gut, endlich mal jemand ohne Bayern-Emblem hinten drauf!“ Für ein intensiveres Gespräch über Fußball ist leider keine Zeit. Ich bekomme zusammen mit meinem Helfer noch einen Platz. Rechts neben uns sitzt in seinem großen E-Rollstuhl der Riese Vitali! Er hat einen leichten Akzent und ich denke, er versteht mich nicht gut mit meinem Schwäbisch. Aber weit gefehlt, er versteht alles, von Anfang an habe ich seine Sympathie gewonnen, er mag mich. Eine Vorstellungsrunde mit mir und den anderen Kontaktpersonen eröffnet das Programm. Das Altersspektrum der Anwesenden reicht von geschätzten 25-65 und ich bekomme mal wieder einen Eindruck, wie vielfältig sich verschiedene Muskelkrankheiten auswirken können. Gemeinsamkeiten gibt es trotzdem genug: Alle sind motiviert und gut drauf, wollen sich für die DGM und ihre Mitglieder einbringen. Und alle sind sehr offen und unterhaltsam! Der DGM-Sozialberater aus Freiburg führt uns die nächsten drei Tage durchs Programm. Zuerst erfahren wir etwas über den Verein DGM sowie dessen Aufbau und Strukturen, was interessanter ist wie es sich anhört.

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Facettenreich: Die Teilnehmer des Seminars könnten unterschiedlicher nicht sein.

Derweil sind die Schmerzen in meinen Beinen vom langen Sitzen schon ziemlich stark. Das ist zum Glück nicht immer so, aber dummerweise an diesem Wochenende und so muss ich nach dem ersten Vortrag abbrechen. Da meine Pause recht lange ausfällt, bin ich ziemlich spät beim Abendessen dran. Wir erwischen nur noch einen Tisch, der nicht speziell für DGM-Leute reserviert ist und müssen ein Gespräch über uns ergehen lassen, das hauptsächlich aus Stammtischparolen bestehen. Noch unglücklicher ist die Entscheidung, Fußball zu schauen, während es sich die meisten anderen in der Hotelkneipe gut gehen lassen. Das Problem ist nämlich, dass mein unsäglicher „VfB“ sang- und klanglos verliert. Aber ich bin es ja gewohnt in dieser Saison und am nächsten Morgen geht’s frisch motiviert zum Vortrag über Genetik und verschiedene Typen von Muskelkrankheiten.

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Fachexperte: Neurologe Professor Neuendorf ist ein Spezialist für Muskelkrankheiten.

Für die Aufgabe als Kontaktperson ist es einfach wichtig, ein Basiswissen über Muskelerkrankungen zu haben. Für meinen Geschmack ist der Vortrag aber etwas zu lange und ausführlich. Genau das richtige für meine Schwester, die Medizin studiert… Aber kein Vorwurf an Professor Neundorf, Neurologe und Mitglied des DGM-Vorstandes, der früher sicher ein sehr feinfühliger und verständnisvoller Arzt war. Er ist einfach sympathisch und ich genieße es förmlich, mich mit ihm zu unterhalten. Außerdem war er lange in der Kurpfalz tätig, meiner „zweiten Heimat“.

Meine persönliche E-rkenntnis des Tages: Menschen mit Muskelerkrankung können total unterschiedlich und doch eine große Familie bilden.

Die E-Gebrauchsregel des Tages: Ein geeignetes Hotel mit serviceorientiertem Personal ist im Endeffekt nur Nebensache, aber trotzdem Gold wert!

Schmerz lass nach – Durchhaltevermögen zahlt sich aus!

Als freier Journalist ist es sehr wichtig, Kontakte zu Knüpfen und zu erhalten sowie mögliches Material und Ereignisse für gute Storys zu sammeln. Es gehört zum täglichen Brot, Menschen, Firmen oder Veranstaltungen zu besuchen. Die Schwierigkeit des Journalisten bzw. der Journalistin besteht darin, dass er oder sie im Vorfeld nie ganz sicher sein kann, ob es sich bei der jeweils anstehenden Recherche oder Informationsbeschaffung für einen potentiellen Artikel um eine lohnende Zeitinvestition handelt. Mit dieser Art von „Berufsrisiko“ war ich schon öfter konfrontiert, ein typisches Beispiel war ein Termin beim Selbsthilfeverein „Arbeitskreis Barrierefrei“ in Mannheim.

Arbeitsplatz 2Das lief wie folgt ab: auf der Hinfahrt bekomme ich mal wieder Probleme mit meiner Hightech-Steuerung und mein Helfer muss mich auch über Straßenbahnschienen und Bordsteine fahren. Jedenfalls verschüttelt es mich zwei, drei Mal so stark, dass mir danach einige Knochen weh tun. Am liebsten würde ich gleich wieder umdrehen, aber ich beiße auf die Zähne. Und ich bin sogar fast pünktlich an Ort und Stelle. Die Ausführungen des Vorsitzenden des Vereins dauern lange und die Diskussionen laufen zäh. Das liegt auch daran, dass viele Menschen etwas sagen, die gravierende Sprechprobleme haben und für ihre Aussagen eben ein bisschen länger brauchen. Aber ich finde es toll, dass auch sie die Chance haben, sich in aller Ruhe zu artikulieren und gegebenenfalls ihren Unmut zu äußern. Trotzdem dauert mir heute alles viel zulange, die Schmerzen sind schon längst wieder voll da… ich bin kurz davor, früher zu gehen, aber dann wäre der ganze Aufwand umsonst gewesen. Ohne mit ein paar Anwesenden zu sprechen und vielleicht ein Bild mit ihnen zu machen – das könnte ich mir nicht verzeihen.

Journalist CAls der offizielle Teil endlich vorbei ist, beginnt meine eigentliche Arbeit: Ich fasse mir ein Herz und spreche eine Rollstuhlfahrerin an. Ich frage erst mal belanglose Dinge, etwa ob sie schon länger Mitglied in diesem Verein sei. Am Ende des Gesprächs möchte ich dann endlich wissen, ob sie für ein Bild zu Verfügung stehe, damit ich meinen Besuch festhalten könne. Als sie verneint, besteht meine einzige Hoffnung darin, meine engagierte und hilfsbereite Bekanntschaft aus dem Arbeitskreis um Hilfe zu bitten. Sie ist sofort einverstanden und ich ergreife die Chance am Schopf: Die sehr nette und aufgeweckte Diskussionsleiterin im Rollstuhl und den Behindertenbeauftragten der Stadt würde ich gerne mit aufs Bild nehmen. Kein Problem – meine Unterstützerin trommelt alle zusammen und das Bild wird gemacht. Die Diskussionsleiterin ist sehr offen und ich komme mit ihr ins Gespräch. Auf meine dezente Nachfrage versichert sie mir, dass ich mich gerne melden könne um etwas ausführlicher zu reden. Jawoll, jetzt habe ich meinen Ansatz für eine mögliche Story und atme innerlich tief durch. Etwas gequält und ausgepowert fahre ich zurück, aber mit einem sehr guten Gefühl.

Meine persönliche E-rkenntnis des Tages: Journalisten müssen mitunter große Opfer bringen.

Die E-Gebrauchsregel des Tages: Engagierte Bekanntschaften sind Gold wert!

Inklusion kann so einfach sein!!!

Nachdem wir alle mehr oder weniger gut ins neue Jahr gerutscht sind, ist es schon wieder so weit. Einer meiner besten Kumpels feiert Geburtstag: Dieses Mal ist es der Dreißigste! Gott sei Dank wieder einer mehr, der die 30er-Marke überschreitet. Wir treffen uns in der Studentenkneipe Ziegler Heidelberg in der Nähe vom Bismarckplatz, Verkehrsknotenpunkt Nummer eins. Obwohl das Wetter garstig ist, beruhigt mich die Aussicht, nicht zu lange in der Kälte herumfahren zu müssen. Beim Aussteigen aus der Straßenbahn drängen sich die Menschen wie immer sofort alle in die Bahn hinein, bevor ich auch nur einen Millimeter Richtung Türe fahren kann. Aha, denke ich, es ist alles wie immer, auch im Jahr 2015 haben die Menschen in diesem Punkt noch nichts dazugelernt. Aber eigentlich hat dieses Verhalten ja schon Tradition und mir würde doch etwas fehlen, wenn es anders wäre 🙂

Bahnfahrt

Dichtes Gedränge wie immer: Unterwegs im ÖPNV

Dann geht’s schnell in Richtung Geburtstagskind und als ich ins Ziegler hineinfahre, bin ich positiv überrascht: Sie wurde etwas umgebaut und anders eingerichtet: Gechillte Stimmung, keine Höllenlautstärke und schöne Sitzeinheiten, zwischen denen genügend Platz ist. Für einen E-Rollstuhlfahrer ein kaum zu überschätzender Faktor. Ich fühle mich direkt richtig wohl. Das WC hätten sie zwar auch umbauen können, aber ich komme zumindest hinein und kann mein Geschäft erledigen.

Irgendwann fällt mir ein Mann auf, der von Tisch zu Tisch schlendert und mit allen Gästen einen netten Small-Talk hält. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es der Inhaber ist, aber scheinbar hat er dort etwas mehr zu sagen. Dann kommt er zu mir und lacht mich freundlich an: „Wahnsinn, was fährst du denn für eine geniale Maschine, das ist ja ein Hammer-Teil!“ Mit einem Leuchten in den Augen deutet er auf meinen fahrbaren Untersatz und ich bin mir im ersten Moment nicht sicher, ob er die ganze Sache ernst meint. Aber egal, es ist ja gut, wenn die Leute von mir Notiz nehmen und mich ansprechen. Mit ein bisschen Stolz stimme ich ihm zu. „Echt genial, kannst du den Rollstuhl selber bewegen und wie funktioniert das alles?“, will er wissen. Und es ist ihm scheinbar wirklich wichtig. Also erkläre ich ihm auf die Schnelle, wie der Hase läuft und was mein Super-Rollstuhl alles drauf hat. Dann die nächste Frage: „Was hat der denn gekostet?“ „Naja, um die 30.000…“, lasse ich ihn wissen und kann mir ein leichtes Grinsen nicht verkneifen. Er ist sichtlich beeindruckt und würde mir am liebsten noch einen Drink spendieren. Man hat ja schließlich nicht jeden Tag „etwas speziellere Gäste“. Auch meinem Kumpel, der ebenfalls im Rollstuhl sitzt, klopft er wohlwollend auf die Schulter: „Einfach klasse, eure Runde!“

Unfall

Allround-Talent: Mein E-Rollstuhl umschifft jede Hürde.

Als er dann seinen großen Hund anschleppt und meint, er würde mir damit eine Freude machen, muss ich allerdings energisch protestieren: „Bitte nicht, lassen Sie mir dieses Vieh vom Leib!!“ Ich war noch nie der große Fan von Haustieren, aber solche großen Exemplare sind einfach überhaupt nichts für mich. Er ist zwar etwas enttäuscht, wünscht mir aber das Allerbeste, als er mich verabschiedet. Auf jeden Fall ein lustiger Kerl, der nicht nur neugierig durch die Gegend frägt. So oder so finde ich es richtig erfrischend, wenn jemand ganz ungezwungen etwas über meine Erkrankung wissen möchte. Viel besser als wenn die Leute einen nur anschauen und mit weit offenem offen stehendem Mund an einem vorbeischleichen.

super-Rollstuhl

Geht nicht gibt’s nicht: Der E-Rolli ist in alle Richtungen verstellbar.

Aber das sollte es an diesem Abend noch nicht gewesen sein: Als ich in Edingen aussteige, spricht ein junger Mann, etwa Mitte 20, mit Blick auf mich meinen Helfer an: „Was ist denn mit ihm passiert?“ „Du kannst ihn ja direkt selber fragen“, gibt der daraufhin zurück. Also frägt er mich und wirkt dabei nicht einmal erschrocken. Er dachte wohl wirklich, mich hätte es ein bisschen härter erwischt. Meine Güte, liegt ja durchaus im Bereich des Möglichen, deshalb kann ich ihn sogar verstehen. Ich erkläre ihm in kurzen Sätzen, was ich für eine Krankheit habe und meine dann noch zu ihm: „Und übrigens, noch ein frohes neues Jahr!“ Er lächelt mich an und läuft weiter. Sympathischer junger Kerl, der den Mut hatte, meinem Helfer anzusprechen, weil er es einfach nicht besser wusste.

Meine persönliche E-rkenntnis des Tages: Die Inklusion scheint gaaaanz langsam doch erste Früchte zu tragen.

Die E-Gebrauchsregel des Tages: Einfach nur Fragen.

 

Veröffentlicht unter Alltag