Ausflug ins Montserrat

Aber nicht nur die Stadt Barcelona an sich, sondern auch das Hinterland haben einen großen Reiz. So folgten wir dem Vorschlag meines Kumpels, der eine Woche mit mir in Barcelona verbrachte, und machten einen Ausflug in das 45 km entfernte

Sandsteingebirge Montserrat: Wir müssen eine ganze Weile suchen und fragen, bevor uns eine kompetente Bahnmitarbeiterin endlich den entscheidenden Hinweis für den richtigen Zug gibt. Wir sind erst mal erleichtert, wobei die 30-minütige Zugfahrt meine Geduld ebenfalls etwas strapaziert. Dafür entschädigt mich die tolle Fahrt mit der Zahnradbahn steil hinauf bis zum Kloster Montserrat, welches spektakulär in die Felsen integriert ist. Der Ausblick hinunter auf das Hinterland und den weitläufigen Naturpark ist genial und löst bei mir das Gefühl aus, im Hochgebirge zu sein. Außerdem nutzen wir die Gelegenheit, die schöne Klosterkirche anzuschauen. Einziger Wermutstropfen sind die etwas zu vielen Touristen rund um die Klosteranlage, aber wer will es den Menschen verdenken.

Fotos: David Schäfer und privat

Teil 4: Barcelona und noch viel mehr

In der Stadt gab es natürlich unzählige schöne Dinge und Unternehmungen, die wir zur Auswahl hatten. Von wunderschönen Gebäuden, über die berühmteste Promenade Barcelonas „Las Ramblas“ und den Strand bis hin zu vielen schönen Parks und Grünflächen mit musizierenden Menschen ist in dieser Stadt alles dabei. Dieses entspannte Flair inspirierte uns mehrmals zu einem gemütlichen Picknick und Chill-Out. Gut essen ist im Land der Paella ebenfalls überall möglich, unter anderem gibt es auch diverse rollstuhlgerechte Restaurants. Speziell am bedeutendsten Architekt Barcelonas, Antoni Gaudí , kamen wir nicht vorbei und das war auch gut so. Denn die von ihm maßgeblich geprägte Kirche Sagrada Familia ist schlichtweg atemberaubend und kaum in Worte zu fassen. Mehr interessante Infos zur Kathedrale und deren Besichtigung sowie weitere Details zur Erkundung von Barcelona erfahrt ihr übrigens in meinem Artikel der Zeitschrift „Gepflegt Durchatmen, Ausgabe 45, Juli 2019.

Blick vom Park de Güell auf Barcelona

An dieser Stelle möchte ich auf jeden Fall noch den wunderschönen Park de Güell, ein weiteres Meisterstück von Gaudí, erwähnen. Ein Muss für jeden Rollstuhlfahrer ist auch ein Ausflug mit dem Bus auf den Montjuïc, den Hausberg von Barcelona. Auf dem Gipfel befindet sich das Castell de Montjuïc, eine große Verteidigungsanlage aus dem 18. Jahrhundert, wo heute regelmäßig interessante Veranstaltungen stattfinden. Von hier genossen wir eine Traumaussicht auf den Hafen, das Meer und die Stadt.

Auch ein Besuch im botanischen Garten ist sehr zu empfehlen. Bei diesem Tipp darf eine kleine Anekdote, wie die Menschen in Barcelona touristischen Gästen aus dem Ausland das Leben vereinfachen, nicht fehlen. Bei unserem Besuch im botanischen Garten fahren wir erst mal zum falschen Eingang, nämlich zum Eingang des Instituts vom botanischen Garten in Barcelona. Um den langen Weg zum Haupteingang zu vermeiden, klingelt meine Schwester beim Pförtner. Sie nutzt ihre guten Spanischkenntnisse und redet zu unserem Vergnügen eindringlich auf ihn ein. Und siehe da: Das große Tor öffnet sich und er schleust uns quasi durch den „Hintereingang“ in den botanischen Garten. Wir feiern die Situation und sind bester Stimmung! Meine Schwester erklärt uns, dass der Mann es streng genommen nicht hätte machen dürfen, für uns aber ein Auge zugedrückt hat. Ganz nebenbei sparen wir uns noch den Eintritt 🙂

Meine persönliche E-rkenntnis des Tages: Barcelona ist sehr rollstuhlgerecht und man kann fast alles auch mit dem E-Rollstuhl erleben.

Die E-Gebrauchsregel des Tages: Wenn du hier in Deutschland nicht weißt, wie du ausländischen Gästen unkonventionell und effektiv weiterhilfst, dann mache unbedingt einen Inspirations-Besuch in Barcelona!

Zwei Geheimtipps zum Essen gehen:

https://tienda.garlana.es/

http://www.losbellota.com/start

Las Ramblas und Montjuïc, Fotos: Florian Müller

Teil 3: In Barcelona wird Inklusion gelebt, nicht gesprochen

Die  dritte entscheidende Frage der Barcelona-Reise betraf die Kosten. Mir war bewusst: Durch die rollstuhlspezifische Unterkunft und die lange Zugreise würden einige Kosten auf mich zukommen. Etwas Geburtstagsgeld und Unterstützung meiner Eltern haben das Ganze erleichtert. Zudem habe ich für den Mehraufwand, der mir durch meine Assistenz entsteht, finanzielle Unterstützung beim Sozialamt beantragt. Für die meisten Assistenten ist es schwierig bis unmöglich mit mir im gleichen Raum zu schlafen, da mein Beatmungsgerät deutlich hörbare Geräusche macht. Ohnehin ist es nötig, dass sie auch einen Rückzugsraum haben. Deshalb bin ich bei Reisen auf eine Unterkunft angewiesen ist, die mindestens zwei Schlafzimmer hat. Entscheidend für eine Förderung ist die Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben. Dies ist laut dem Gesetzgeber vor allem dann gegeben, wenn der Antragsteller mit Behinderung Kontakte zu Menschen ohne Behinderung knüpfen kann, neudeutsch könnte man auch Inklusion dazu sagen 🙂

Ich dachte nach, ob ich das ohne großen bürokratischen Aufwand begründen könnte: Mir fiel spontan ein, dass ich mich bei Unternehmungen in einer fremden Stadt nicht um Alltagsdinge wie Organisation der Assistenz, Bürokratie und Arbeit kümmern muss. Dadurch habe ich ganz einfach mehr Zeit und Möglichkeiten, Mitmenschen ohne Behinderung zu begegnen! Und wer in einer Großstadt unterwegs ist, bekommt automatisch Kontakt mit Menschen ohne Behinderung, d.h. er erlebt Inklusion! Und bei diesem Gedanken kam mir plötzlich ein Geistesblitz: Ich werde am Beispiel Barcelona schauen, welche Fortschritte bei der Inklusion in Spanien erreicht wurden und was wir in Deutschland davon lernen können. Langfristig -so meine Idee- kann ich durch den Input meiner Auslandserfahrungen dazu beitragen, die Inklusion bei uns vor Ort zu verbessern. Ich fragte nach bei Barcelona-Enabled, ob sie mein Vorhaben unterstützen würden. Und tatsächlich, der Verein stellte mir schließlich den Kontakt zur Selbsthilfeszene her. So konnte ich einmal einige Mitglieder des Kulturnetzwerks Barcelona im Zuge ihres regelmäßigen Stammtisches treffen. Dabei habe ich bemerkt, dass sehr viele Menschen ohne Behinderung bei diesem Netzwerk engagiert sind. Das Netzwerk kümmert sich intensiv um Inklusion und organisiert diesbezüglich einige Veranstaltungen und Treffen.

… meistens geht’s schwellenlos in die U-Bahn rein und raus

Ohnehin stellte ich bei der Erkundung der Stadt eine ausgeprägte Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung Barcelonas und einen großen Wille zur Inklusion fest. Der öffentliche Nahverkehr ist dafür ein gutes Beispiel. Das Busnetz ist gut ausgebaut und alle Busse sind rollstuhlgerecht. Zudem gibt es recht viele U-Bahn-Stationen, die mit dem E-Rollstuhl nutzbar sind. Die vielen flachen und glatten Wege im Zentrum machten es mir sehr angenehm, die Stadt zu erkunden. Vor allem aber die Menschen sind äußerst „inklusionsfähig“: Wir haben wirklich in jeder schwierigen Situation auf Anhieb eine Person gefunden, die uns unkonventionell Hilfe anbot. Auch wenn die Mittel in manchen Fällen etwas beschränkt waren. Aber wie sagt man so schön: Der Wille zählt!

Dazu habe ich folgende kleine Anekdote auf Lager: Schon zu Beginn meiner Reise nehme ich mir einen Ausflug auf einen der wichtigsten Aussichtshügel Barcelonas, den Tibidabo, vor. Obwohl uns keiner eine gescheite Verbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nennen kann, ziehen wir los. Nach einer gefühlten Odyssee kommen wir endlich an eine Bushaltestelle, von wo Busse zum Tibidabo hinauffahren. Als der Bus kommt, sind wir aufgrund seines Rollstuhlsymbols sehr erfreut! Allerdings sehen wir im nächsten Moment die Stufen in den Bus und die Hoffnung schwindet. Der Busfahrer gibt uns zu verstehen, dass wir mitfahren sollen. Als ihm meine Schwester auf Spanisch die Problematik schildert, lässt er immer noch nicht locker. Er will uns inklusive mir unbedingt mitnehmen. Wahrscheinlich hätte er auch noch einige starke Männer organisiert, um mich in den kleinen Bus zu hieven. Zwar schade, dass der Ausflug ins Wasser fällt, aber trotzdem sind wir begeistert von dieser bedingungslosen Hilfsbereitschaft.

… überall super angenehmer Untergrund für Rollstuhlfahrer

Soweit so gut, kommen wir noch mal zum Beginn dieses Artikels und stellen uns folgende Frage: Wieso ist ein Zuschuss für meine Reisen überhaupt an ganz spezielle Bedingungen geknüpft und wieso reicht ein einfacher Nachweis des Mehraufwandes, der offensichtlich ist, nicht aus. Zumal meine Reisen den Kopf frei machen, neuen Input geben und mich für den Alltag mit neuer Energie aufladen. Ein Großteil der Bürger Deutschlands hat weit weniger Hürden zu überwinden, wenn er eine Reise machen will. Ich habe außerdem nicht die Möglichkeit, einfach so kostengünstig wie möglich zu verreisen, weil bei mir als E-Rollstuhlfahrer eben bestimmte Bedingungen erfüllt sein müssen. Leider laufe ich als Sozialhilfeempfänger und unterliege deshalb bei der Förderung einer Reise sehr strengen Maßstäben. Die Hintergründe und Diskussionen, wieso das so ist, würden an dieser Stelle eindeutig zu weit führen und sind stark politisch geprägt.

Meine persönliche E-rkenntnis des Tages: Es hat sich gelohnt, die Inklusion in Barcelona intensiver zu begutachten-sie ist vorbildhaft.

Die E-Gebrauchsregel des Tages: Ämter oder andere finanzielle Unterstützungsstellen sollten Reisen für E-Rollstuhlfahrer und andere Menschen mit Behinderung fördern und nicht unnötig erschweren-hier ist vor allem die Politik und die gesellschaftliche Denkweise gefragt!

Fotos: Florian Müller

Teil 2: Die große Frage nach der geeigneten Unterkunft

Eine ganz entscheidende Frage für den Barcelona-Aufenthalt war die nach der richtigen Unterkunft. Bei der Suche danach habe ich es mir nicht leicht gemacht: Nach guten Erfahrungen mit airbnb-Wohnungen in London und Paris versuchte ich, dieses kostengünstige Modell auch für Barcelona zu wählen. Allerdings musste ich nach tagelanger erfolgloser Suche einsehen, dass es keinen Zweck hatte. Da Barcelona sehr eng bebaut ist, sind die Wohnungen alle eine Nummer kleiner als in Deutschland und in der Regel nicht für E-Rollstühle ausgelegt. Also griff ich letztlich doch auf die mir mehrfach empfohlene Apartment-Hotelanlage MIC Sant Jordi mit vollständig rollstuhlgerechten Ferienwohnungen, Kochmöglichkeit und direkter Anbindung an das U-Bahn-Netz zurück.

vor der Appartment-Anlage

Da vollumfängliche Barrierefreiheit immer mehr kostet, wurde es leider etwas teurer, aber im Nachhinein war es ein echter Glücksgriff. Vor allem meine ReisebegleiterInnen waren ziemlich begeistert, da es für sie ein separates Assistenzzimmer mit Bad gab. Für mich stand ein elektrisch verstellbares Pflegebett bereit, was meiner Assistenz sehr zugute kam. Bislang hieß es immer eine Woche Rücken strapazieren wegen viel zu niedrigen airbnb- und Hotelbetten. Außerdem war das Apartment sehr geräumig, sodass sogar noch ein guter Kumpel von mir bei uns wohnen konnte, der seinen Kostenanteil übernahm.

Wohn- und Essbereich

Es war jeden Abend ein schönes Gefühl, in die Unterkunft zurückzukommen. Dort bekamen wir freundlich über alles Notwendige Auskunft inklusive Freizeittipps und es war problemlos möglich, Wäsche zu waschen. Gebucht habe ich das ganze sehr unkompliziert über die Organisation Barcelona-Enabled, die Menschen mit Behinderung bei der Planung und Durchführung ihres Aufenthalts in Barcelona unterstützt. Meine Fragen stellte ich per E-Mail und ließ mal wieder wie immer kein Detail aus. Trotzdem bekam ich jede Frage schnell und kompetent beantwortet.

Meine persönliche E-rkenntnis des Tages: Eine speziell rollstuhlgerecht ausgestattete Ferienwohnung ist eine tolle Sache.

Die E-Gebrauchsregel des Tages: Lass einen E-Rollstuhlfahrer so viele Fragen zur Unterkunft stellen wie er möchte: Denn er ist darauf angewiesen und außerdem gibt es sowieso keine blöden Fragen!

Fotos: Florian Müller

Barcelona mit dem Zug? Nichts ist unmöglich.. :-)

Wer träumt nicht von der katalanischen Perle Barcelona? Spätestens nach der folgenden kleinen Serie über die tolle Stadt am Mittelmeer, sollten dies zumindest alle Rollstuhl- und E-Rollstuhlfahrer dieser Welt tun. Aber eigentlich auch alle anderen 🙂

Im dritten Anlauf hat es endlich geklappt! Nachdem ich schon zweimal nach Barcelona wollte und es entweder zu kompliziert oder zu teuer war, haben ich und meine wunderbaren Reiseassistenten diesmal alle Widerstände aus dem Weg geräumt.

Die erste entscheidende Frage, wie ich nach Barcelona komme, hatte ich für mich schon länger beantwortet, nämlich mit dem Zug. Eigentlich verrückt, aber mit einem Rollstuhl, der hypersensible Elektronik an Bord hat, eine Flugreise zu machen, klingt für mich noch viel verrückter. Erst recht wenn man nach über zwei Jahren Vorarbeit einen neuen E-Rollstuhl fahren darf, der einem das Leben auf allen Ebenen immens erleichtert! Das Problem beim Fliegen ist, dass man irgendwann den Rollstuhl verlassen muss und dessen Schicksal in fremde Hände legt. Bei einer persönlichen Lebensversicherung, wie es mein Rollstuhl für mich ist, überlegt man sich das dreimal.

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… los geht’s in Karlsruhe!

Angemeldet habe ich die komplette Bahnfahrt wie immer über die Mobilitätszentrale der Deutschen Bahn inklusive Ticketbuchung. Dabei hat es sich gerade bei dieser langen und komplexen Reisestrecke als großes Plus erwiesen, alles per E-Mail abzuwickeln. Dies hat den Vorteil, dass die Anfrage gleich eine/r der fähigsten MitarbeiterInnen beantwortet. Die Tücken einer transeuropäischen Bahnreise blieben mir allerdings nicht erspart – nach meiner Reise war mir zumindest vollkommen klar, wieso EU-Politik und -Kommunikation so schwierig ist!

Dazu folgende Anekdote: Bei der Reiseplanung finde ich heraus, dass ich dieses Mal TGV fahren werde und das Modell TGV Euro Duplex rollstuhlgerecht ist. Dieser verkehrt auf der Strecke Mannheim-Paris und ich bekomme die solide Auskunft, dass mein Rollstuhl maximal 75 cm breit sein darf und es einen geeigneten zuggebundenen Hublift gibt. Für den weit längeren Abschnitt Paris-Barcelona ist keine Aussage mehr drin: „Also dafür ist die französische Bahn zuständig, wir wissen nicht, welche Züge auf dieser Strecke verkehren.“ Eigentlich dachte ich immer, wer Tickets verkauft, sollte auch wissen, ob die zugehörigen Züge rollstuhlgerecht sind. Mal wieder ist Eigeninitiative gefragt und nach einer längeren Recherche bin ich mir zu 90 % sicher, dass der TGV Euro Duplex nach Barcelona fährt. Also alles gut!? Scheinbar, denn 2 Wochen vor der Abreise bekomme ich die Auskunft der Deutschen Bahn, das der Bahnhof Barcelona die Ausstiegshilfe abgelehnt hat. Den Vogel schießt freilich die Aussage der Bahnmitarbeiterin Art: „Fahren Sie doch einfach nur bis Frankreich.“ Ihr anderer überaus erbauender Vorschlag, alles auf einen anderen Tag umzubuchen ohne Garantie, dass es dann eine Zusage gibt, kommt ebenfalls nicht infrage. Ich koche innerlich, aber es ist mir auch relativ schnell klar: Bei so einem großen internationalen Bahnhof ist es kaum vorstellbar, dass ich nicht ausgeladen werde und außerdem muss ich so oder so raus aus dem Zug. Kann ja schließlich nicht darin übernachten… 🙂

Liegen auf dem Lamzac im TGV

Nach Absprache mit meinen Assistenten für die Hinfahrt steht fest: Wir ziehen das Ding durch! Und das, obwohl meine Begleiter für den Abschnitt nach Barcelona ihre zugewiesenen Plätze auch noch in anderen Waggons haben… Aber das war schon mal so und wir haben wieder Glück, dass neben meinem Rollstuhlplatz genug Sitzplätze frei bleiben. Zudem habe ich die „Rollstuhlbucht“ für mich alleine und kann mich sogar hinlegen. Für die überaus netten Zugbegleiter und ein Pärchen mit Kinderwagen ist das kein Problem. Bezüglich Ausstieg können wir uns auf Englisch ganz gut mit ihnen verständigen. Wir erfahren, dass sie im Notfall den TGV-Lift bedienen können und wir haben erst mal eine Sorge weniger. In Barcelona wartet aber ohnehin bereits ein netter Bahnhofsmitarbeiter und hilft uns beim Ausstieg! So viel zur Kommunikation im europäischen Fernverkehr.

Meine persönliche E-rkenntnis des Tages: Mit dem Zug kommst du fast überall hin, du musst es nur wollen.

Die E-Gebrauchsregel des Tages: Beim transeuropäischen Fernverkehr sollte die Deutsche Bahn ihre Kunden im E-Rollstuhl besser und zielsicherer informieren. Dafür ist zukünftig aber etwas mehr Engagement und Sensibilität nötig!

Fotos: Florian Müller und privat

Für alle, die sich für eine Zugreise mit dem E-Rollstuhl nach Barcelona interessieren, habe ich noch ein paar Links aufgeführt. Bei Rückfragen könnt ihr mir auch gerne eine E-Mail schreiben.

https://mobilista.eu/195/bahn-verguenstigungen-im-ausland-mit-deutschen-schwerbehindertenausweis/

https://www.seat61.com/Spain.htm

https://tgv-france.jimdo.com/sitzpl%C3%A4ne/

https://www.barcelona-tourist-guide.com/en/transport/stations/estacio-sants/disabled-facilities-barcelona-sants.html

http://www.renfe.com/EN/viajeros/atendo/servicio_atendo.html